2. Advent - Alle Jahre wieder?

Kennen Sie dieses alte Weihnachtslied? Eine Sache, die niemals passieren kann oder wird, ist darin zu einem Liedtext verarbeitet worden. Denn das „Christuskind“ kommt nicht „alle Jahre wieder zur Erde, wo wir Menschen sind.“ Vor rd. 2000 Jahren nahm der Sohn Gottes menschliche Gestalt an, wurde von einer Jungfrau geboren und ging in den 33 Jahren seines Erdenlebens von der Krippe bis ans Kreuz. Nach seiner Auferstehung fuhr er auf in den Himmel und sitzt dort zur Rechten des Vaters. Aber er wird tatsächlich noch einmal auf diese Erde kommen, das hat er gesagt, es steht in seinem Wort, der Bibel. Doch bei diesem zweiten Kommen wird er nicht als ein kleines, hilfloses Kind erscheinen, für welches kein Raum in der Herberge war, sondern er wird als gerechter Richter mit Macht und Autorität erscheinen, zum Gericht über die Menschen, die ihn abgelehnt haben und ihn nicht wollten.

----------------- Die Bibel spricht von einer „Endzeit“. Sie beschreibt deutlich und genau, was in dieser Endzeit geschehen wird. Die Menschen werden von Ängsten gejagt werden, weil es gigantische Probleme gibt, über die sie nicht mehr Herr werden können. Schon heute werfen diese schrecklichen Dinge durch Arbeitslosigkeit, um sich greifende Armut, Terrorismus, Kriege, Naturkatastrophen ihre Schatten voraus. In der Endzeit aber werden sie nie geahnte Ausmaße erreichen.

Lukas-Evgl. 21, 25.26: „Und es werden Zeichen sein an Sonne und Mond und Sternen, und auf der Erde Bedrängnis der Nationen in Ratlosigkeit bei dem Tosen und Wogen des Meeres; indem die Menschen vergehen vor Furcht und Erwartung der Dinge, die über den Erdkreis kommen.

Wenn dieses Chaos sein größtes Ausmaß erreicht hat, wird Jesus Christus zum 2. Male auf diese Erde kommen. Off. 1,7: „Siehe, er kommt mit den Wolken, und jedes Auge wird ihn sehen , auch die, die ihn durchstochen haben ...“

Dann wird jeder Spötter, jeder Gleichgültige, jeder Atheist auf die Knie fallen müssen, um zu erkennen und zu bekennen, dass Jesus Christus lebendige Wirklichkeit, dass er HERR ist . (Phil. 2, 10.11) Sie werden ihre gerechte Strafe empfangen, die ewige Gottesferne, die Verdammnis, denn für Frieden mit Gott und Vergebung der Sündenschuld wird es dann ewig zu spät sein.

Zwischen dem 1. Kommen des Sohnes Gottes als Mensch und diesem 2. Kommen als Richter zum gerechten Gericht aber liegt noch ein Ereignis, das die sichere Hoffnung aller Gläubigen, die Frieden mit Gott haben, ist. Jesus Christus wird die, die an ihn glauben, zu sich in den Himmel holen. Die Bibel nennt es Entrückung.

1. Thess. 4, 16: „Denn der Herr selbst wird mit gebietendem Zuruf, mit der Stimme eines Erzengels und mit der Posaune Gottes hernieder kommen vom Himmel, und die Toten in Christo werden zuerst auferstehen; danach werden wir, die Lebenden, die übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden in Wolken dem Herrn entgegen in die Luft; und so werden wir allezeit bei dem Herrn sein! So ermuntert nun einander mit diesen Worten.“

Wegen dieser Zusage brauchen Gläubige keine Zukunftsängste zu haben. Wer dem Herrn vertraut, kann selbst in schwierigsten Umständen Frieden behalten, denn sie wissen, dass Jesus Christus ihnen eine Wohnung im Vaterhaus bereitet hat.

Joh. 14, 2.3: „In dem Hause meines Vaters sind viele Wohnungen ... ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten ... ich komme wieder und werde euch zu mir nehmen, damit, wo ich bin, auch ihr seiet.“

Gott bietet Ihnen JETZT seine Gnade an, wenn Sie an seinen Sohn glauben und einsehen, dass dieser die Strafe für Ihre Sündenschuld getragen hat, die Sie verdient haben. Ihre Entscheidung dazu muss aber in diesem Leben fallen. Nach Ihrem physischen Tod oder nach der Entrückung der Gläubigen ist es ZU SPÄT.

Deshalb sagt Gott unmissverständlich und unüberhörbar: „Wer an den Sohn glaubt, hat ewiges Leben. Wer aber dem Sohn Gottes nicht glaubt, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm!“ Joh. 3,36