Des Teufels Dutzend…

Heute fällt der 13. des Monats wieder einmal auf einen Freitag. Es soll Zeitgenossen geben, die heute vor panischer Angst gleich im Bett liegen geblieben sind. Woher kommt dieser Aberglaube, der viele Menschen wie eine Zwangserkrankung befällt? Ist das Humbug oder ist da etwas Wahres dran?

Der Aberglaube an einen Freitag, den 13. als Unglückstag hat eine lange Tradition. Viele „Gründe“ dafür kursieren im Volksmund. Sogar die Wissenschaft hat diesen Bereich der krankhaften Angst entdeckt und ihm griechische Zungenbrecher wie Triskaidekaphobie (13 als Pechzahl) und Paraskavedekatriaphobie (krankhafte Angst vor diesem Tag) gegeben.

Wir wollen zwei „Gründe“ für die Angst vor diesem Tag aus dem Bereich der Religion näher ansehen. 13 Menschen saßen beim letzten Abendmahl zusammen. Der Verräter Judas Iskariot als williges Werkzeug des Teufels gilt dabei als der Dreizehnte. In Anlehnung an diese Begebenheit hat der Volksmund deshalb der Zahl 13 die Bedeutung „Des Teufels Dutzend“ gegeben.

Der Freitag spielt als der Todestag Christi (Karfreitag) ebenfalls eine größere Rolle im Volksglauben. Und wo ein Freitag und die Zahl 13 zusammenfallen, wird die Angst noch intensiver, dass an einem solchen Tag ein Unglück persönlicher oder allgemeiner Art passieren kann. War es denn wirklich so ein „Riesenunglück“, als Jesus Christus von Judas verraten wurde? War es wirklich so ein „Unglückstag“, als Jesus Christus am Kreuz ausrief „Es ist vollbracht!“ und dann starb?

Ja, es war tatsächlich ein „Riesenunglück, ein Unglückstag“, aber nicht für die Menschen oder den Sohn Gottes, sondern nur für den Gegenspieler Gottes, dessen Existenz gerne totgeschwiegen, als Spinnerei oder als unerhörte und unverschämte Bangemache gesehen und abgetan wird. Die Bibel schweigt ihn aber nicht tot, sondern berichtet von ihm als einer knallharten Realität und bezeichnet ihn als den Teufel/Satan.

Satans Niederlage

Satan hat keinerlei Interesse daran, dass Menschen zu Gott finden, zu dem Gott, der aus Liebe zu verlorenen Sündern seinen Sohn in den Tod gegeben hat. Der Tod am Kreuz sah nach einer absoluten Niederlage aus, aber es ist genau das Gegenteil. Am Kreuz triumphierte der Sohn Gottes über den Teufel und am Auferstehungstag triumphierte er über den Tod. Er war der Sieger und Satan der Besiegte.

Der Weg ist seitdem frei für Menschen, die ihre Schuld vor Gott einsehen und bekennen. Jeder kann kommen, das Gnadenangebot Gottes gilt für alle.

Und Satan? Er benutzt seine Niederlage durch den Sohn Gottes, um Menschen in eine panische Angst zu bringen, indem er ihnen einredet, Freitag und dann noch der 13. seien ganz schlimme, zu fürchtende Daten. Lassen Sie sich nicht beirren, das ist schlimmer Unsinn!

Beginnen Sie stattdessen in der Bibel zu lesen, von dem letzten Abendmahl, von der Kreuzigung des Sohnes Gottes und seiner Auferstehung. Begegnen Sie Gott und seiner Liebe, begegnen Sie Jesus Christus, der für Sie in den Tod gegangen ist. Der Sie befreien will von aller unbegründeten Angst, die sie kettet.

Jesus Christus – der durch seinen Tod den zunichte machte, der die Macht des Todes hatte, den Teufel, und alle die befreite, die die durch Todesfurcht das ganze Leben hindurch der Sklaverei verfallen waren.“ Hebräer 2, 14+15