Die Passion Jesu Christi

Verhöhnt und verspottet. Angespuckt. Mit Fäusten geschlagen – und mit Peitschen. Sein Rücken zerfetzt. Seine Augen geschwollen und blutig von der Dornenkrone, die in sein Fleisch getrieben wurde. Ein Speer durchbohrt seine Seite. Ans Kreuz genagelt und verurteilt zu dem brutalsten und qualvollsten Tod, den man sterben kann.

Das war die Passion Christi.

Das Wort »Passion« kommt aus dem Lateinischen und bedeutet »sich in das Leid fügen«. Das ist genau, was Jesus tat. Aber warum hat Er sich in solch schreckliches Leid gefügt? Warum hat Er sich solchen Torturen ausgesetzt?

Wegen der Sünde. Nicht wegen Seiner – wegen unserer. Jesus selbst war ohne irgendeine Sünde. Er tat nichts Falsches – niemals! Er hatte nie einen bösen Gedanken. Er flüchtete sich nie in eine Notlüge. Er war vollkommen, tadellos, sündlos. Aber wir sind es nicht. Die Bibel sagt uns, dass jeder von uns ein Sünder ist. Jeder von uns hat die Gebote unseres Schöpfers ignoriert, seine Autorität abgelehnt, seine Gebote nicht gehalten, und versagt, seinem heiligen Standard zu entsprechen.

Alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes. Römer 3,23

Da ist kein Gerechter, auch nicht einer … keiner, der Gott sucht. Römer 3,10-11

An jeder Sünde klebt ein unerbittliches Preisschild: Tod. Der Tod unserer Körper, aber noch wichtiger, der Tod unseres Geistes. Wir Menschen waren geschaffen, um für immer zu leben. Unser Schöpfer machte uns, um eine tiefe und lebendige Beziehung mit ihm zu erfahren. Aber nichts Sündiges oder Unvollkommenes kann jemals in die Gegenwart Gottes kommen. Für alles Böse bleibt er ewig unnahbar. Wenn wir also die Sünde wählen anstatt Gott, entscheiden wir uns damit für die ewige Trennung von Gott.

Aber in Seiner unendlichen Gnade öffnete unser Schöpfer einen Weg. Die Versöhnung durch seinen Sohn. Er gab Jesus, um an unserer Stelle zu sterben – um das Gericht für uns zu tragen, um die Strafe für unsere Sünde zu bezahlen.

Warum sollte Er so etwas tun? Dafür gibt es nur eine Erklärung: Liebe. Liebe für Dich. Liebe für mich. Liebe für die ganze Menschheit.

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Johannes 3,16

Die Bibel sagt uns, dass die Kreuzigung für Jesus nicht unerwartet kam. Er wusste, was ihn erwartete. Von Anfang an war Ihm bekannt, was Er erleiden würde. Und doch entschied Er sich freiwillig für den Weg, der am Kreuz endete. Er gab bereitwillig sein Leben in den Tod, um uns zu retten.

Doch Er war durchbohrt, um unserer Vergehen willen, zerschlagen, um unserer Sünden willen. Die Strafe zu unserem Frieden lag auf ihm. Jesaja 53,5

Das Blut Jesu ist für uns vergossen worden. An diesem Tag am Kreuz bezahlte Er den höchsten Preis, um Menschen mit Gott zu versöhnen – um Frieden zu machen zwischen Gott und Mensch. Was wie eine Tragödie aussah, geboren aus purem Hass, war tatsächlich der größte Triumph der Liebe. Und die Kreuzigung war nicht das Ende der Geschichte. Der Tod hatte keinen Anspruch auf Jesus – Er hatte nichts getan, wofür Er den Tod verdient hatte. Deshalb konnte der Tod Ihn auch nicht im Grab halten. Am Morgen des dritten Tages stand Er auf von den Toten in Macht und Herrlichkeit. Und jetzt lebt Er für immer!

Weil Er lebt, können auch wir leben. Jesus sagt:

Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn Er gestorben ist; und jeder, der da lebt und an mich glaubt, wird nicht sterben in Ewigkeit. Johannes 11,25

Wegen der Leiden, die Jesus erduldete, wegen Seines Todes am Kreuz, wegen seiner Auferstehung, ist die Macht der Sünde zerbrochen. Der Tod ist besiegt. Aber nur wer an Ihn glaubt, bekommt die Hoffnung des Himmels und die Gabe des ewigen Lebens.

Glaubst Du das? Möchtest Du diese kostbare Gabe empfangen? Dann rede mit Gott, bete zu Ihm. Wenn Du nicht weißt, was Du Ihm sagen sollst, dann helfen wir Dir gerne weiter. Auf folgender Seite bekommst du nähere Infos dazu: Gott persönlich kennenlernen.