Dürftiges Testspiel gegen Japan

Als am Dienstagabend der Pfiff des Schiedsrichters ertönte und somit das schlappe Spiel gegen Japan beendet war, fiel so manchem Fan und Zuschauer ein Stein vom Herzen. Sogleich häuften sich aber auch zweifelnde Gedanken zur Funktionsfähigkeit der DFB-Elf bei der diesjährigen WM. Die spanische Presse gar betitelte die Deutsche Mannschaft als „schlechteste aller Zeiten. Wenn das mal kein Fiasko wird!“ Und die japanische kritisierte vor allem die Lücken in der Abwehr, die die Japaner geradezu aufdeckten.

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Dennoch, als gestern die Deutsche Mannschaft in der LTU-Arena zu Düsseldorf zum öffentlichen Training auflief, wurde ein neuer Zuschauerrekord gemessen: 42.200 Menschen drängten sich ins Stadion, um beim Training der Mannschaft dabei zu sein. Der bisherige Rekord bei einer Einheit im November in Köln wurde damit mehr als verdoppelt.

Klinsmann sagte nach dem Training: „Wir sind total erfreut, dass die Leute jetzt schon im WM-Fieber sind. Es ist toll, wenn so viele Fans unsere junge Mannschaft unterstützen. Wir wollen dieses Vertrauen bei der WM zurückzahlen.“ – Ein schwer zu erfüllendes Versprechen? Auch Teammanager Bierhoff bedankte sich nach der Einheit bei den zahlreichen Fans: „Wahnsinn! Wir sind überwältigt von der Begeisterung der Fans.“ - Versöhnung pur!? Trotz des noch am Vortag so schlechten Spiels.

Ein etwas ähnliches Beispiel, wo jemand trotz Ablehnung und Spott von den Menschen immer noch seine Zuneigung und Liebe zu diesen zeigt, finden wir … richtig!, in der Bibel. - Aber, bleib dran, es ist spannend und wichtig!

Sowohl im Alten als auch im Neuen Testament der Bibel lesen wir von Menschen die von Gott nichts wissen wollten. Auch heute gibt es von solchen leider unzählig viele. Im Anfang, als Gott den Menschen, Adam und Eva, erschaffen und in den Garten Eden gesetzt hatte, war alles in Ordnung. Die Beziehung des Menschen zu Gott war da und er lebte so, wie es Gott gefiel. Der Mensch war noch sündlos, aber fähig zum Sündigen, denn Gott hatte ihm den freien Willen gegeben, sich für oder gegen ihn zu entscheiden. Dann kam die Schlange, der personifizierte Teufel, der Widersacher Gottes. Dieser kam in Gestalt der Schlange zu den Menschen und verführte ihn, indem er sagte, dass sie ruhig von der verbotenen Frucht des Baumes essen könnten, sie würden dann sein wie Gott, sie könnten dann Gutes und Böses erkennen. Gott hatte von dem Baum gesagt, dass sie nicht davon essen sollten, da sie dann sterben müssten. Aber wie wir sehen, ließ der Mensch sich durch den Hochmut von der Schlange verführen. Sie aßen beide von der Frucht, erkannten dass sie nackt waren und versteckten sich nun vor Gott. Warum? Weil sie gegen Gottes bis dahin einziges Gebot verstoßen hatten und somit die Beziehung zu Ihm gestört war. Die Sünde und somit der Tod waren nun in der Welt.

Die Menschen sündigten weiter - „was das Zeug hielt“ - hurten gegen Gott und gegen Menschen. Sie bauten sich ihre eigenen Götzen aus Holz und Stein und anerkannten Gott nicht als Schöpfer.

Aber Gott hatte einen Plan, schon vor Grundlegung der Welt. Denn er wusste im Voraus, dass der Mensch sündigen und sich von ihm abwenden würde.

Wie aber konnte die Frage der Sünde geklärt werden, sodass wieder die Beziehung zwischen Gott und Menschen hergestellt werden konnte? In der Bibel heißt es: „ohne Blutvergießung gibt es keine Vergebung der Sünden. (Hebräer 9,22) Es gab also keine Möglichkeit Sünden zu vergeben, es sei denn, das Blut eines reinen und sündlosen Menschen wäre geflossen.

Im Alten Testament der Bibel lesen wir von vielen Opfertieren, die geschlachtet wurden, um Sühnung für Sünden zu tun. Aber all diese Opfer konnten die Frage der Sünde nicht komplett klären, denn das Blut dieser Tiere konnte die Sünden nicht auslöschen, sie konnten die Sünde nur zudecken.

Es musste also ein Sündloser für Sündige sterben, um die Frage der Sünde richtig zu klären. Ein Mensch wie du und ich hätte das niemals gekonnt, denn wir können nicht sagen, dass wir sündlos wären - wir sind dies auch nicht vor Gott!

An einer weiteren Stelle in der Bibel heißt es: Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeboren Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“ (Johannesevangelium 3,16)

Ja, so sehr liebt Gott uns sündige Menschen. Uns, die wir nichts von ihm und Seiner Liebe wissen wollten, gab er Seinen einzigen Sohn, damit wir Befreiung von der Sünde und somit wieder eine Beziehung zu Gott haben konnten. Jesus Christus, Gottes Sohn, kam in diese Welt, ging hier über diese Erde und tat Zeichen und Wunder – er bewies, dass er Gottes Sohn war. Nur ganz wenige schlossen sich Ihm an. Aber die große Menge wollte ihn dennoch nicht, sie lehnten Ihn ab, schlugen und misshandelten Ihn und verurteilten Ihn schließlich zum Tode, zum Tod am Kreuz.

Aber auch das wusste Jesus Christus, bevor Er auf diese Erde kam, um diesen schweren Weg der Leiden und Verspottung zu gehen. Er tat es aus Liebe zu dir und mir. Durch Sein Blut, dass dort am Kreuz auf dem Hügel Golgatha vor den Toren von Jerusalem floss, konnte er die Sündenfrage ordnen.

An zwei weiteren Stellen im Neuen Testament heißt es: „… die Gnadengabe Gottes aber ewiges Leben in Christo Jesu, unserem Herrn“ (Römer 6,23) und „wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er [Gott] treu und gerecht, dass er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit.“ (1. Johannes 1,8)

Jeder Mensch, der Jesus Christus heute als seinen persönlichen Erretter annimmt, also glaubt, dass Er für ihn dort am Kreuz gestorben ist und dies ganz für sich persönlich in Anspruch nimmt, dem werden die Sünden von Gott vergeben. Dann haben wir wieder Zugang zu Gott. Eine persönliche Beziehung zu Ihm ist dann wieder möglich, und wir werden dann in der Ewigkeit bei Ihm sein.

Wollen Sie dieses Gnadengeschenk nicht auch annehmen? Sie können nicht wissen, ob Sie dazu morgen noch die Möglichkeit haben, denn die Bibel sagt deutlich, dass es nach dem Tod keine Möglichkeit dazu mehr gibt.

Heute, wenn ihr seine Stimme hört, verhärtet eure Herzen nicht“ (Hebräer 4,7)