Eine bekannte Geschichte?

Es gibt Geschichten wie aus dem Leben. Und sie stammen aus dem Leben. Ein Mensch, der reich, und doch unglücklich ist. Ein Mensch, der Hilfe angeboten bekommt, und sie doch ablehnt. Na ja, ablehnen will. Bis er sich eines besseren belehren lässt. Zum Glück!

Es gab einmal einen sehr reichen und wohl angesehenen Mann.

  • Er war Prokurist einer großen Firma.
  • Er war die rechte Hand seines Chefs.
  • Er hatte alles was sein Herz begehrte.
  • Er war beliebt bei seinen Mitarbeitern.
  • Er hatte eine liebe Frau und liebe Kinder.
  • Er hatte eine großen Fuhrpark.
  • Er hatte ein große Villa.
  • Er hatte ein riesiges Grundstück.
  • Er hatte – heute würde man sagen – einen riesigen Swimming-Pool.
  • Er hatte eine junge Dienerin, die seiner Frau zur Hand ging.

Aber: Er war nicht glücklich! Er hatte ein unheilbare Krankheit.

Diese Krankheit schmerzte ihn. Man sah ihm äußerlich an, dass er unglücklich war. Er war öfter schlecht gelaunt, und sein Leben war nicht mehr mit Glück erfüllt. Er hätte sich gerne mit seinem Geld von der Krankheit heilen lassen. Er suchte Ärzte auf, aber sie konnten ihn nicht heilen. Seine Familie kümmerte sich um ihn - es half nichts. Verwandte kamen, um ihm zu helfen - sie konnten ihn nicht glücklicher machen. Es sah so aus, also ob er an der Krankheit zugrunde gehen würde.

Konnte ihm denn niemand helfen?

Doch!

Da war ein junges Mädchen in der Familie. Diese machte ihn auf einen, noch unbekannten Arzt, aufmerksam. Genau genommen war er kein Arzt. Sondern noch viel kompetenter. Sie war sich sicher, dass dieser Arzt die Krankheit heilen könnte. Der kranke Mann sah darin seine letzte Hoffnung. Er ging zu seinem Chef und erzählte ihm davon. Dieser gab ihm sofort viel Geld und wertvolle Geschenke. Dann ging er zu diesem „Arzt“. Er bat den „Arzt“, die Geschenke anzunehmen und ihn doch bitte zu heilen ...

Aber zunächst musste der reiche und bekannte Mann etwas Besonderes erleben: Der Arzt schickte nur seine Helferin und ließ durch sie ausrichten, dass er keine Geschenke annehme. Er ließ ihm stattdessen ein Rezept geben. Er müsse nur seine aufgehäufte Schuld aus seinem Leben vor Gott bekennen.

Mehr nicht!?

Der reiche Mann war so wütend, dass er sofort in seinen Wagen stieg und abfahren wollte. Der Arzt hätte ihn ja wenigstens untersuchen und seine Wertschätzung und Anerkennung zeigen können. Sein Chauffeur beruhigte ihn und bat ihn, das Rezept zu beachten. Es wäre doch nicht schwer, was darauf stünde. Was wäre, wenn der Arzt etwas viel Größeres gefordert hätte? Hätte er nicht alles aufgewandt, um gesund zu werden?

So probierte dieser Mann das Rezept doch noch aus. Er betete zu Gott und bekannte seine Schuld und fand inneren Frieden. Der reiche Mann war beeindruckt von diesem Rezept. Auf einmal war er glücklich, gesund und hatte eine Hoffnung für sein Leben. Er kehrte sofort um und suchte den Arzt wieder auf, um ihm zu danken.

Erkannt?

Diese Geschichte – jedenfalls in sehr ähnlicher Fassung – gibt es in der Bibel, dem Wort Gottes:

Der reiche Mann war Naaman. Das junge Mädchen eine bekennende Gläubige - heute würde man sagen: Christin. Der Arzt war Elisa, durch den Gott - der wahre Arzt - wirkte. Und die Krankheit war Aussatz - in der Bibel ein Symbol für Sünde. Mit dieser Geschichte kann sich jeder identifizieren. Jeder ist ein Sünder und behaftet mit dieser tödlichen Krankheit. Und jeder darf umsonst zu Gott kommen. Er nimmt jeden an, aber er will nichts dafür haben. Man kann sich nicht durch materielle Dinge den Himmel erkaufen. Unmöglich!

Du musst dich nur an Gott, an Jesus Christus wenden und Ihm deine Schuld bekennen. Er wird dich annehmen und heilen.

Zögerst du noch? Willst du nicht auch gesund werden?

Siehe, jetzt ist die wohlangenehme Zeit, siehe, jetzt ist der Tag des Heils. 2. Korinther 6, 2