Entstehung des Lebens

Wie ist das Leben entstanden? Eine Frage, die die Menschen schon seit ihren Anfängen beschäftigt und spätestens vor rund 200 Jahren neu aufflammte. Man versuchte seit dieser Zeit, die Entstehung des Lebens tiefgründiger und auf naturwissenschaftlicher Basis zu erklären. Das heißt, mittels verschiedener Simulationsexperimente wollte man eine mögliche Uratmosphäre entstehen lassen, um erklären zu können, wie das Leben am Anfang entstanden sein könnte. Das Problem dabei war und ist, dass zur Beurteilung, ob Leben von alleine - unter natürlichen Bedingungen - entstehen kann oder nicht, bekannt sein muss, wie die Uratmosphäre zusammengesetzt war. Diese Angaben sind aber bis heute prinzipiell nicht möglich.

Evolutionstheoretischer Ansatz und dessen Probleme

Die Vertreter der Evolutionstheorie erklären die Entstehung des Lebens bzw. der ersten Zelle derzeit auf dem so genannten hypothetischen Weg vom Leblosen zum Leben, der vier Stationen enthält. Diese Stationen müssten mindestens durchlaufen werden, damit die erste Zelle entstehen konnte.

Die evolutionstheoretische Vorstellung über die erste Station spricht, wie bereits genannt, von einer Uratmosphäre. Nachdem der Kosmos mit unserem Sonnensystem entstanden war, könnten durch Energieeinwirkung auf das Gasgemisch der frühen Erdatmosphäre organische Moleküle entstanden sein. Diese wiederum könnten dann in so genannte Urozeane gelangt sein, die dann die Ursuppen bildeten. Diese Ursuppen stellen hierbei die Ausgangsbasis für die Bildung von komplexen Verbindungen, die zum Aufbau von lebenden Systemen sowie deren vermutlichen Vorläufern nötig sind, dar.

Im nächsten Schritt sollen dann die Proteine, Nukleinsäuren, Peptide, die RNS etc. entstanden sein. Und im vierten Schritt schließlich die erste Zelle.

Bis heute ist allerdings völlig unklar und somit nicht bewiesen, wie lebensnotwendige Moleküle und schließlich die erste Zelle auf der Basis des eben genannten hypothetischen Wegs zum Leben entstehen konnten!

Denn: 1953 versuchte Miller mit seinem bekannten Experiment unter „möglichen Bedingungen einer „einfachen“ Erde“ Aminosäuren herzustellen. Es gelang ihm auch. Allerdings entstanden in dem Experiment mehr Aminosäure-Typen als in Proteinen vorhanden sind und zudem entstanden einige Wesentliche nicht. Des Weiteren müssten diese Aminosäuren zu den so genannten Ketten (Peptiden, Proteinen) „reagieren“ (polymerisieren). Das Miller-Experiment weist aber Verbindungen auf, die dies verhindern würden.

Ein weiteres Problem ist folgendes: In der Natur gibt es bestimmte Moleküle die für Leben und dessen Entstehung notwendig sind. Solche sind, wie bereits erwähnt, Aminosäuren, Proteine, RNS, DNS oder Zucker. Diese und viele andere Moleküle kommen in der Natur in nur einer von zwei spiegelbildlichen Formen vor, bzw. nur die eine Form ist in einem bestimmten Organismus oder für eine bestimmte Funktion brauchbar.

Beispiel: Eine Diät enthält L-Aminosäuren (Bild). Wenn man diese L-Aminosäuren nun durch dessen Spiegelbild (D-Aminosäuren) ersetzen würden, käme es schnell zum Tod.

Es ist also klar zu erkennen, dass sich die Enatiomere (Bild und Spiegelbild) gegenseitig nicht ersetzen können - so ähnlich sie sich auch sind.

Wenn man nun ein Simulationsexperiment durchführt, wie Miller es vor genau 53 Jahren tat, dann enthält man immer Racemate. Racemate sind 1:1 Gemische zweier Enatiomerer (also Bild und Spiegelbild zusammen). Außerdem sind spontane („von selbst entstehende“) Racemattrennungen physikalisch-chemisch nicht möglich. In der Natur finden wir aber immer nur eines dieser Enatiomere, entweder das Bild oder dessen Spiegelbild. Und auch nur mit einem dieser beiden ist Leben möglich - wie wir im Beispiel oben sahen.

Wenn man nun von dem oben beschriebenen hypothetischen Weg zum Leben ausgeht, dann müsste irgendwann vor der Entstehung von Lebewesen die Entscheidung zugunsten der einen Sorte gefallen sein, denn auf der Basis von Leben kann ein solcher Prozess nicht geschehen.

Schon Miller war es damals möglich durch kreative und gezielte Eingriffe nur eine der zum Leben notwendigen Sorte herzustellen. Man weiß und auch er wusste schon damals, welche Chemie und welche Bedingungen dafür erforderlich sind.

Aber wie bereits gesagt, kann es nicht von alleine geschehen, dazu müssten die Chemie-Gesetze außer Kraft treten.

Entscheidung

Nun gibt es zwei Möglichkeiten, sich für eine Weltanschauung zu entscheiden: Entweder ich glaube und bin davon überzeugt, dass dennoch alles irgendwie durch Zufall entstanden ist, auch wenn es auf Basis der Chemie-Gesetze nicht möglich ist oder ich entscheide mich für einen kreativen Schöpfer - Gott, der zu Anfang auf intelligente Weise die komplette Erde und die auf ihr lebenden Lebewesen erschaffen hat.

Jetzt sagen Sie vielleicht: „Okay, aber warum gerade der Gott der Bibel?“ Meine Antwort wäre, dass wir in der Bibel einige Symmetriebrüche (1. Mose 1,4.7.9) finden und auf Basis dieses Wissens auch darauf schließen können, dass Gott daher auch zugunsten der einen Sorte Enatiomerer selektiert hat.

Wollen Sie diesem Schöpfer-Gott nicht dafür danken und Ihn persönlich als Ihren Herrn und Heiland für Ihr Leben annehmen?