„Ich musste ihn loslassen... “

Immer mehr werden wir mit persönlichen Schicksalen der Menschen konfrontiert, die die Flutwellen erlebt haben. Die Schilderungen treiben einem die Tränen in die Augen. Eine Mutter von 2 Kindern berichtet: „Ich sah die Riesenflutwelle kommen und wusste, dass meine Kraft nicht reichte, meine beiden Kinder gleichzeitig in meinen Armen festzuhalten. So presste ich meinen 20 Monate alten Sohn an mich und flehte eine Frau an, meinen 5-jährigen Jungen festzuhalten. Unmittelbar brach die Flut über uns herein, und die fremde Frau und ich wurden getrennt. Am nächsten Tag sah ich sie wieder und fragte sie verzweifelt nach meinem Jungen. Ihre Antwort: „Ich konnte ihn leider nicht festhalten, ich musste ihn loslassen ...“

Kaum einer wird bei dieser Schilderung unberührt bleiben. Unwillkürlich versetzt man sich an die Stelle dieser Mutter. Dieser Kummer, dieses Leid, diese Selbstzweifel ! Wären ihre Arme vielleicht doch stark genug gewesen? Die Arme der fremden Frau waren auf jeden Fall zu schwach. Oder hatte sie Angst um ihr eigenes Leben und ließ den Jungen los, um sich selbst festzuklammern? Wir können es nicht wissen.

Im Fernsehen wurde 2 Tage danach berichtet, dass auch der 5-jährige Junge lebend wiedergefunden worden wäre. Welche Erleichterung, welch ein grenzenloses Glück für die Mutter!

Schwache Arme, die loslassen müssen. Schwache Arme, die keinen sicheren Schutz bieten. Schwache Arme, die nicht zuverlässig sind. Das sind wir Menschen mit unseren begrenzten Fähigkeiten, unserer Halbherzigkeit, unserer Schwachheit.

Es gibt nur ein einziges Paar Arme, das 100%-ige Sicherheit verspricht: Gottes Arme.

„Schon wieder Gott?“ fragen Sie? Ja, schon wieder Gott, denn er ist unser Thema hier auf dieser HP und in unserem persönlichen Leben. Gott ist lebendige Realität und nicht irgendeine verschwommene, mystische Vorstellung, Tiefe des Daseins oder ähnlicher Unsinn.

Dieser Gott ist so real, dass er sagen kann:

... unter dir sind (meine) ewigen Arme. 5. Mose 33, 27

Das heißt: „Meine Arme werden dich immer tragen, niemals loslassen, dich beschützen.“ Als Jesus Christus als Mensch auf dieser Erde war, nahmen diese starken Arme Kinder in eine liebevolle Umarmung.

Und er nahm die Kinder in seine Arme, legte die Hände auf sie und segnete sie. Markus 10, 16

Doch das gilt nicht nur kleinen Kindern, sondern auch Ihnen, wenn Sie Frieden mit Gott haben . Sie werden dann nie wieder verloren sein, denn nichts und niemand kann Sie aus der Hand Gottes reißen. (Johannes 10, 28.29) Die Liebe Gottes ist uneingeschränkt für Sie da, in ihrer ganzen Fülle. Nichts und niemand ist imstande, Sie von dieser Liebe zu trennen.

Wer wird uns scheiden von der Liebe Christi? Drangsal oder Angst oder Verfolgung, Hungersnot, Blöße oder Gefahr? Ich bin überzeugt, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Fürstentümer, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, noch Gewalten, weder Höhe noch Tiefe, noch irgend ein anderes Geschöpf uns zu scheiden vermögen wird von der Liebe Gottes die in Christo Jesu ist, unserem Herrn. Römer 8, 35.39

Diese Liebe steht für Sie bereit, kostenlos. Diese Liebe gab Jesus Christus für Sie in den Tod. Der Tod ist die Strafe Gottes für Ihre Sünde. Diese Todesstrafe trug der Sohn Gottes stellvertretend für Sie, damit Sie einen Freispruch bekommen können. Aber Sie müssen selbst Ihre Schuld vor Gott bekennen, denn es gibt keine billige Generalamnestie, sodass Sie ohne Ihren eigenen Willen gerechtfertigt würden. Es geht nur mit Ihrem persönlichen „Ja“ zum Glauben an Gott und seinen Sohn. Glauben bedeutet, etwas wider besseres menschliches Wissen als wahr akzeptieren, es bedeutet, Gott vorbehaltlos zu vertrauen. Das führt zu einer lebenslangen Beziehung, die auch mit dem Tod nicht aufhört, sondern ewig besteht.

Denken Sie an die reißenden Fluten, die alles mitnahmen, was sich ihnen in den Weg stellte, die unzählige Leben auslöschte. Doch diese Fluten mit ihrer Riesengewalt wären niemals imstande, Sie aus der Hand und den Armen Gottes zu reißen oder seine Liebe zu Ihnen auszulöschen.

Große Wasser vermögen nicht die Liebe (Gottes) auszulöschen und Ströme überfluten sie nicht. Hohelied 8, 7

Wollen Sie nicht auch ewig und sicher in den Armen Gottes geborgen sein?