Kapitalismus, Kommunismus, Marktwirtschaft & Co.

Die Vorsitzende der Partei DIE LINKE, Gesine Lötzsch, hat mit ihrem Artikel „Wege zum Kommunismus“ Aufsehen erregt und Debatten neu aufkochen lassen. In vielen dieser Debatten geht es um die Fragen, wie, das heißt mit welchen Mitteln oder Ideen, sich unsere Gesellschaft in Zukunft gerechter und sozialer gestalten lässt. Kapitalismus, Kommunismus, Soziale Marktwirtschaft - das sind die Überbegriffe für Systeme und deren Mischformen, die dies versuchen zu erreichen. Alle haben ihre Vor- und Nachteile, Stärken und Schwächen, aber darum soll es hier garnicht im Einzelnen gehen. Denn ein Problem haben alle gemeinsam.

Zunächst aber erstmal etwas zu den Zielen, die diese Systeme zu erreichen versuchen und den jeweiligen Mitteln, mit denen sie dies tun oder tun möchten.

Probleme auf dieser Welt

Fast alle Menschen träumen von einer Welt mit Frieden, sozialer Gerechtigkeit und Freiheit. Schaut man sich unsere Situation heute an, gibt es Kriege, Armut und Unterdrückung in jeglicher Form. Seien es die Konflikte im Nahen Osten, Terrorismus, verhungernde Menschen in Dritte-Welt-Ländern, aufgrund ihres Einkommens verachtete oder ausgegrenzte Personen in modernen Industriestaaten oder wegen ihrer Religion verfolgte Menschen in China oder Nordkorea, Massentötungen von Regierungskritikern in diktatorischen Ländern, jährlich ca. 120.000 Abtreibungen in Deutschland (Quelle). Die Liste ließe sich erstaunlich weit fortführen.

Zu beobachten ist auf alle Fälle, dass es solche Probleme überall auf der Welt gibt, unabhängig davon, ob in einem Land ein kapitalistisches, kommunistisches, demokratisches oder diktatorisches System herrscht.

Demokratischer Sozialismus - die Lösung der Probleme?

Von der Partei DIE LINKE und manchen Schriftstellern oder anderen engagierten Personen propagiert wird der demokratische Sozialismus. Man will die Vorteile einer Demokratie mit denen von sozialer Sicherheit, Gerechtigkeit und Freiheit verbinden. Hört sich zunächst mal sehr attraktiv an - ohne auf genaue Ideen der Umsetzung eingehen zu wollen.

Doch wollen wir einmal überlegen, ob sich nicht ähnliche Probleme, wie in unseren bestehenden Systemen ergeben würden. Durch die für die soziale Gerechtigkeit notwendigen Gesetze und Maßnahmen werden manchen Personengruppen, z.B. Arbeitgebern, Freiheiten genommen, was Teilen dieser Gruppen vermutlich nicht gefallen wird; je nachdem, wie die einzelne Person veranlagt ist, kann das zu Kriegen von Seiten der Bürger oder zu Unterdrückung von Seiten des Staates führen. Und hier wäre schon das erste und größte Problem, welches die Hauptursache für alle weiteren Probleme dieser Welt ist. Nämlich der Mensch. Was? Ich? Ja, genau Du. Und ich.

Der Mensch an sich ist, so sozial er sich ab und zu auch verhalten mag, um seinen eigenen Vorteil bedacht. Der Mensch möchte immer mehr, am liebsten alles. Er ist durch und durch verdorben. Nur zugeben tun das die meisten nicht. Woran das liegt? Jeder Mensch auf dieser Erde trägt die Erbsünde in sich. Das bedeutet, dass der Mensch erstmal nur sündigen kann, egal was er tut. Denn Sünde ist alles, was der Mensch ohne Gott tut, also nicht seinem Willen entspricht. Und dadurch, dass so viele Menschen ohne Gott handeln, entstehen die ganzen Probleme, die auf der Welt existieren. Genau das ist auch der Grund, weshalb alle von Menschen erdachten Ideen, Ideologien und Systeme von vornherein zum Scheitern verurteilt sind.

Am schlimmsten ist aber, dass Gott, da er gerecht ist, den Menschen dafür bestrafen wird. Er wird jeden einzelnen Menschen nach dessen Tod richten. Gott sagt in der Bibel:

Und wie es den Menschen bestimmt ist, einmal zu sterben, danach aber das Gericht. Hebräer 9, 27

Hat ein Mensch also ohne Gott gelebt und gehandelt, muss er die Ewigkeit mit elenden Qualen und Schmerzen in dem Feuer der Hölle verbringen.

Dann wird er zu denen auf der linken Seite sagen: Geht mir aus den Augen, ihr Verfluchten! Geht in das ewige Feuer, das für den Teufel und seine Engel vorbereitet ist! Matthäus 25, 41

Und jetzt?

Das war die schlechte Nachricht. Die gute ist: Gott ist nicht nur gerecht, sondern auch gnädig. Er hat den Menschen erschaffen, um mit ihm zu leben; wenn der Mensch denn möchte. Das geht natürlich nicht, wenn der Mensch die Sünde in sich trägt. Darum hat er seinen Sohn Jesus Christus auf die Welt gesandt und am Kreuz für alle Sünden, die wir begangen haben und begehen werden, sterben lassen. Jesus Christus war der einzige, der dieses Opfer bringen konnte, weil er zugleich Mensch und Gott war. Wäre er nur Mensch gewesen, wäre das Opfer nicht vollkommen gewesen; wäre er nur Gott gewesen, hätte er nicht sterben können.

Du hast jetzt die Wahl - denn Gott lässt Dir die Wahl - ob Du dieses Opfer, dieses Geschenk annimmst, um mit Gott hier und in Ewigkeit leben zu können. Die Bibel sagt:

Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen (=einzigen) Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat. Johannes 3, 16