Sind deine Vorsätze die erste Enttäuschung im neuen Jahr?

Hattest du dir Vorsätze für das neue Jahr gemacht? Inzwischen ist eine Wochen des neuen Jahres vergangen. Was ist aus ihnen geworden?

Fast jeder stellt sich doch spätestens zum Jahreswechsel Pläne auf, was er im kommenden Jahr alles anders machen möchte: Welche neuen Ziele soll es geben? Welche Angelegenheiten werde ich nun engagierter und welche weniger engagiert angehen. Die Vorsätze durchziehen fast alle unsere Lebensbereiche.

Sicherlich hast auch du dir so machen Vorsatz gesetzt. Aber was ist aus diesen in den vergangenen Wochen geworden? Schiebst du sie weiter vor dir her, weil du schon im vergangenen Jahr nicht schafftest, sie zu erfüllen?

Vielleicht hattest du dir für dieses Jahr vorgenommen, mit dem Lesen der Bibel zu beginnen, wenn auch lediglich aus dem Grund, weil sie ja schließlich zu den großen Büchern der Weltliteratur gehört. Gleich, wie die Ursache auch sei, was ist aus diesem Vorsatz geworden?

Wenn du ihm bisher treu nachgekommen bist, fahre damit fort! Zu einem Nachteil kann das Lesen der Bibel nicht führen, eher zu ertragreichem Segen.

Wenn du aber diesen Vorsatz in die Ferne geschoben hast: Weshalb? Plagen dich Zweifel, ob du dich wirklich mit einem pseudo-wissenschaftlichen Buch abgeben solltest? Denn die Bibel wurde ja längst von der historisch-kritisch-„theologischen Wissenschaft“ als Mythos entlarvt und in die erste Reihe der sagenhaften und menschlich erdichteten Phantasien eingeordnet.

Wenn dem so sein sollte, warum fertigst du dir nicht einmal ein eigenes, möglichst objektives Bild von diesem Buch an?

Oder meinst du vielleicht auch, dass man, um Christ zu werden, seinen Verstand an der Garderobe abgeben muss und dabei gewissermaßen geistigen Selbstmord begeht? Hast du deshalb bisher auf das Lesen der Bibel verzichtet? Oder weswegen sonst?

Aus der persönlichen Erfahrung kann ich bestätigen, dass mein Herz in der Regel nur Dinge annehmen kann, die auch mein Verstand akzeptiert. Viele Dinge brauchen Zeit verstanden zu werden, gerade in der Anfangszeit des Glaubens. Andere Dinge wiederum können und werden einfach nie wirklich ergründet werden können. Um diese aber dennoch im Glauben annehmen zu können, kann ich mich auf historische Fakten und Tatsachen stützen. Die Bibel fordert uns sogar dazu auf, unseren Verstand zu gebrauchen, auch wenn wirkliches Verständnis und Einsicht in die Heilige Schrift nur durch den Heiligen Geist möglich ist.

„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele und mit deinem ganzen Verstand (d. h. Denken, Sinn)!“

Wir wünschen dir herzlich, dass du diesen guten Vorsatz ausführst. Solltest du ihnfür dieses Jahr noch nicht gefasst haben, hole es doch nach - noch ist es nicht zu spät! Wenn du keine Bibel hast, kannst du gerne bei uns eine anfordern.

Wir wünschen dir Gottes Segen im neuen Jahr und freuen uns, wenn diese Artikel dazu dienen, dass die Entfernung zwischen dir und Gott reduziert wird und du eine persönliche Beziehung zu deinem Retter-Gott bekommst!

Im Vertrauen auf Gott wird er dir bei diesem Vorsatz ganz sicher Gelingen und Durchhaltevermögen schenken!


-----------------

1 nach dem deutschen Aphoristiker Roger Pfaff