Valentinstag

Ursprünglich als der Tag der Liebenden haben sich in Europa auch eigene Traditionen entwickelt. So ist es üblich geworden, auch guten Freunden einen netten Gruß zu schicken und damit den Valentinstag „enterotisiert“ zu einem „Freundschaftstag“ zu machen. Jeder Mensch sehnt sich im Grunde seines Herzens nach Menschen, die zu ihm halten, in schwierigen Situationen zu ihm stehen, auf die er sich verlassen kann. Aber was macht einen echten Freund aus? Treffend könnte man sagen: „Ein wahrer Freund ist jemand, der dich mag – obwohl er dich kennt.“

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Vor einiger Zeit bauten Drogensüchtige anlässlich eines Aktionstages in Wuppertal eine „Klagemauer“ für ihre verstorbenen Freunde. Auf einem der Steine stand diese Aussage. Beim Lesen empfindet man, welche tiefe Sehnsucht in einem Menschen nach Geborgenheit und Liebe steckt. Das gilt besonders für Menschen, die gescheitert sind und am Rande der Gesellschaft leben. Aber es gilt auch für den Reichen, den Mächtigen, den Durchschnittsbürger.

Keiner kann sich davon frei sprechen, dieses Sehnen ist einfach vorhanden, es ist lebensnotwendig.

Kein Mensch vegetiert in einem Vakuum dahin. Jeder lebt in bestimmten Beziehungen zu anderen Menschen. Doch so viel ist darin gestört, so viel geht kaputt. Freunde? Echte Freunde? Wer kennt sie? Wo sind sie? Manchmal ist es, als ob der feste Boden unter den Füßen weg gezogen wird. Enttäuschungen, Angst und Frust gehören zur Tagesordnung. Zwischenmenschliche Beziehungen verkümmern, weil die Liebe fehlt, die das Gute für den anderen sucht und nicht egoistisch an den eigenen Vorteil denkt. Denn nur aus der Liebe entspringt Mitgefühl, Klarheit, Wahrheit und Treue, die eine Freundschaft am Leben erhält.

Gottes Wort sagt dazu: „Ein Freund liebt zu jeder Zeit, und als Bruder für die Not wird er geboren.“ Sprüche 17, 17

Zerbrechen Sie manchmal fast daran, dass niemand da ist, der Ihnen dieses Sehnen erfüllt? Der sie einfach so nimmt, wie Sie sind? Mit allen Fehlern, allen Schwächen? Doch, einen gibt es, der Ihr Freund werden will. Es ist Jesus Christus, der uns kennt wie kein anderer uns kennen kann. Der uns bis auf den Grund unserer Seele sieht. Vor ihm ist kein Gedanke verborgen, keine heimliche Tat. Wo andere sich von uns abwenden, wo wir uns vor uns selbst schämen, da kommt dieser Freund auf uns zu. Eine echte Freundschaft baut auf Vertrauen und absoluter Liebe auf. Gott selbst bringt sich ein, um mit Ihnen eine Beziehung zu beginnen, die absolut belastbar ist. Das geschieht alles von Gottes Seite aus. Irdische Freunde können und werden enttäuschen, Gott nie. Er lässt sie niemals fallen wie eine heiße Kartoffel, und wenn Sie versagen, hilft er ihnen auf.

Aber diese Beziehung hat einen Preis! Nein, nicht für Sie. Den Kaufpreis könnten Sie sowieso niemals aufbringen. Gott selbst hat den Kaufpreis bezahlt, bezahlt mit dem Leben seines Sohnes, Jesus Christus. Dieser starb für Menschen, die durch ihre Sünde von Gott getrennt sind.

Eines nur verlangt Gott: Dass Sie „Ja“ sagen zu seinem Angebot, das er Ihnen in seinem Sohn anbietet. Bringen Sie Gott Ihre Schuld, damit Sie Frieden mit ihm bekommen und den besten Freund gewinnen, den es nur geben kann, Jesus Christus.

Ein kluger Mann sagte einmal: „Freunde, die uns in der Not nicht verlassen, sind äußerst selten. Sei DU einer dieser seltenen Freunde!“

Durch die göttliche Liebe und intakte Beziehung zu Jesus Christus können Sie so ein Freund für andere werden. Nicht nur durch einen lieben Gruß am 14. Februar, sondern in einer dauerhaften Treue, deren Kraftstoff die göttliche Liebe ist, die Sie selbst täglich empfangen und die nie versiegt.

„Größere Liebe hat niemand als die, dass er sein Leben hingibt für seine Freunde.“ Joh. 15,13