Weihnachten - Brilliante Werbung funkelt im Müll

Das Leben ist hart, nichts bekommt man geschenkt! Eine bittere Einstellung, die aber falsch sein kann. Ein Juwelier aus Apeldoorn/NL wollte sich zur Weihnachtszeit bei einigen seiner ehemaligen Kunden in Erinnerung bringen und glaubte, eine glänzende Idee zu haben. Um 4000 potenziellen Käufern edle Präsentempfehlungen für den Gabentisch zu machen, schickte er jedem von ihnen einen Brief. Darin waren Abbildungen seiner aktuellen Schmuckangebote und als Beilage ein funkelndes Steinchen. Es handelte sich um einen wertvoll aussehenden Brilli, der aber in Wahrheit lediglich eine billige Kopie war. In 200 Kuverts allerdings klebte ein echter Diamant.

Mit einem beiliegendem Schreiben empfahl der Juwelier jedem Empfänger, den Stein auf seine Echtheit bei ihm prüfen zu lassen. Aber, wie das so ist mit der Werbepost, sie wanderte auch in Apeldoorn aus den Briefkästen direkt in das Altpapier. Nur 30 Empfänger ließen sich im Geschäft des enttäuschten Juweliers blicken. Konsequenz des misslungenen und für den Juwelier 20 000 Euro teuren Werbegag: Im niederländischen Müll steckten mehr Werte als in vielen hübschen Geschenkkartons unter dem Tannenbaum ...

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Mal ehrlich, was hätten Sie gemacht? Dem Anschreiben Glauben geschenkt und die Sache umgehend geprüft? Oder hätte Ihr Misstrauen die Oberhand behalten: „Wieder so ein Werbetrick, weg damit!“ Vielleicht hätte auch die Gleichgültigkeit gesiegt? „Wir haben eh nie Glück, wozu sich auf den Weg machen, die Anstrengung lohnt sich nicht.“

Nun, sie haben in diesen Tagen sicher nicht so einen Umschlag erhalten und doch steht für sie persönlich ein Geschenk seit über 2000 Jahren bereit, das nur darauf wartet, von Ihnen angenommen und ausgepackt zu werden. Der Geber ist Gott selbst, das Geschenk ist sein eigener Sohn, Jesus Christus. Jesaja prophezeite 700 Jahre vor dem Ereignis von Bethlehem:

“Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben.“ ( Jesaja 9, 5 ).

Der Apostel Paulus sagte:

„Gott sei Dank für seine unaussprechliche Gabe!“

(2. Kor. 9, 15).

Dieses Geschenk hat einige bemerkenswerte Attribute. Es ist 1. unerbeten, 2. grenzenlos, 3. unverdient und 4. nicht beanspruchbar. Sie verstehen das nicht ganz? Gut, dann beleuchten wir die Sache einmal näher.

1. Unerbeten ... Nicht der Mensch war es, der dieses Geschenk haben wollte, im Gegenteil. Er war nicht daran interessiert, denn er sah bei sich absolut kein Bedürfnis danach, damals wie heute. Was sollte er mit einem „Erlöser“ anfangen, wofür denn bitte? Er brauchte Gottes Hilfe nicht, denn er fand sich selber gut genug. Aber der allmächtige Gott wußte, dass der Mensch aus eigener Anstrengung nicht vor ihm „gut“ werden konnte, sondern weiter auf seinem Weg in die ewige Gottesferne war. Deshalb schenkte er den Menschen seinen Sohn Jesus Christus als Sühnung für unsere Schuld vor Gott. Dieses größte, unerbetene Geschenk wurde uns nicht gemacht, weil wir so liebenswürdig waren, sondern es wurde uns gemacht, als wir noch Sünder waren.

(Rö. 5,8)

2. Grenzenlos ... Denken Sie einmal an den Juwelier aus Apeldoorn. Ein 20.000 Euro teurer Werbegag ... Wer sich so etwas leisten kann, muß schon ziemlich gepfefferte Preise für seine Kollektion nehmen. Könnten Sie da mal eben so einkaufen? Der Durchschnittsbürger sicher nicht. Es gibt eben Geschäfte, die wirklich nur auf die Reichen zugeschnitten sind. Für den Mittelstand oder die wirklich Armen ist ein Einkauf dort völlig indiskutabel, ein unerfüllbarer Traum.

Gottes Geschenk dagegen ist wirklich grenzenlos, denn es gilt für alle Menschen gleich welcher Coleur, ob das Bankkonto dick, dünn oder gar nicht vorhanden ist, der IQ spielt keine Rolle, hübsch oder hässlich, keiner wird ausgenommen oder ausgeschlossen, denn:

„Er ist die Sühnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die ganze Welt

( l. Johannes 2, 2 ).

Niemand wird sterben, in die Hölle kommen und dann sagen: „ Ich wollte ja erlöst werden, aber Jesus Christus starb nicht für mich! “ Deshalb noch einmal, klar und deutlich: Niemand ist ausgeschlossen, außer der, der sich selbst ausschließt, indem er sich weigert, Jesus Christus als Erlöser anzunehmen.

3. Unverdient ... Da die Erlösung Gottes ein Geschenk ist, ist es eigentlich klar, dass man sie nicht erarbeiten oder verdienen kann. Stellen Sie sich vor, sie sehen ein liebevoll eingepacktes Geschenk mit ihrem Namen, Sie wollen es ergreifen, aber da legt sich plötzlich die Hand des Gebers darauf und er sagt: „Sorry, aber entweder zahlst du den Kaufpreis oder arbeitest 200 Stunden in meinem Betrieb ab, vorher kriegst du das nicht.“ Das würde Ihnen sicher ziemlich hirnrissig vorkommen, und zu Recht, denn ein Geschenk wird ohne irgend eine Bedingung angeboten! Genau so geschieht auch die Erlösung ganz aus Gnade.

„ Denn aus Gnade seid ihr errettet durch den Glauben, und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es; nicht aus Werken, damit niemand sich rühme (Epheser 2, 8 + 9).

Die meisten Religionen der Welt lehren, dass Erlösung aus Gnade und eigenen Werken geschieht, aber Gott sagt in seinem Wort im Römerbrief 11,5:

„Wenn aber aus Gnade, so nicht mehr aus Werken; sonst ist die Gnade nicht mehr Gnade . Gibt es eine klarere Aussage dazu?

4. Nicht beansprucht... Da hat jemand mit viel Liebe, mit Einsatz und Kosten ein Geschenk für sie ausgesucht, und Sie nehmen es nicht an. Wie deprimierend, wie traurig für den Schenkenden! Sein Geschenk wird einfach ignoriert oder bewusst an die Seite geschoben oder gleich auf den Abfall geworfen. Das ist wie eine Ohrfeige mitten ins Gesicht!

Und so ist es mit dem größten aller Geschenke, Jesus Christus! Er ging in den Tod für jeden Menschen, der auf dieser Erde lebte, lebt und leben wird, aber nicht jeder vertraut sich ihm an. Für die meisten bleibt er ein Fremder, sie ignorieren ihn, stellen ihn als frommes Hirngespinst dar oder allenfalls noch einmal im Jahr als ein rührseliges, schnuckeliges Jesulein in der Krippe. Welche Beleidigung für den Geber, Gott selbst.

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Ich kenne Sie nicht, der Sie diese Zeilen jetzt lesen. Vielleicht sind Sie ein Christ, der Frieden mit Gott hat und sich bei der Lektüre wieder neu freut, dass er an einem Punkt in seinem Leben Jesus Christus, das persönliche Geschenk Gottes, als Herrn und Heiland über sein Leben angenommen hat!

Vielleicht sind Sie aber ein Spötter, der jetzt ironisch die Brauen hochzieht und die Nase rümpft über das fromme Gefasel. Dann denken Sie aber auch daran, dass Sie einmal hautnah den Vers aus Gottes Wort erleben werden:

„Irret euch nicht, Gott lässt sich nicht spotten. Was ein Mensch sät, das wird er auch ernten.“ (Gal. 6,7)

Vielleicht sind Sie aber auch jemand, der über sein Leben und seine Beziehung zu Gott ins Nachdenken gekommen ist? Dann kann ich Ihnen nur sagen, dass Sie bitte nicht länger warten, bis die Skepsis oder der Stress wieder die Oberhand gewinnen. Die Bibel spricht warnend:

Siehe, jetzt ist die wohlangenehme Zeit, siehe, jetzt ist der Tag des Heils (2. Korinther 6, 2) „... so viele ihn aber aufnahmen , denen gab er das Recht, Kinder Gottes zu werden, denen, die an seinen Namen glauben .

(Joh. 1,12)

Glauben bedeutet vertrauen, abhängig sein, sich verlassen auf, es bedeutet aufnehmen.

Gottes Geschenk, seinen Sohn, anzunehmen heißt also, dass Sie zugeben, von Gott nicht freigesprochen werden zu können, wenn er Sie und Ihr Leben beurteilt. Das altmodische und verpönte Reizwort „Sünder“ gilt zeitlos vor Gott. Wenn sie aber glauben, dass Jesus Christus auch für Sie in diese Welt gekommen ist, um dann am Kreuz für Ihre Schuld stellvertretend das Urteil Gottes zu tragen, dann haben Sie dieses Geschenk angenommen. Jesus Christus wird der Herr ihres Lebens, er schenkt Ihnen Frieden mit Gott, ewiges Leben im himmlischen Vaterhaus.

Bitte, vertrauen Sie ihm.