Häufig gestellte Fragen (FAQs)

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1.5   Warum lässt Gott das Leid zu?

Es ist doch interessant, dass wir uns diese Frage meistens dann stellen, wenn sich irgendetwas Großes, Schreckliches ereignet. Sei  es in der Welt, im nahen Umfeld oder in unserem persönlichen Leben. Aber sonst interessieren wir uns herzlich wenig für ihn. Wir brauchen ihn ja schließlich auch nicht. Es lebt sich ja auch ohne ihn ganz gut. Und wenn mal was passiert, dann ist eben er schuld! Wirklich?

Stell dir mal vor,

du seist Gott. Du machst dir eine Erde. Darauf setzt du Menschen, da du Gemeinschaft mit ihnen haben möchtest. Du möchtest ihnen viel Gutes geben: Freude. Liebe. Erfüllung. Segen. Und vieles mehr, aber nur Gutes. Und das für immer. Über das Leben hinaus. Ewig. Sowohl den Menschen untereinander, als auch in deiner Beziehung zu ihnen. Damit das klappt, gibst du ihnen gewisse Anweisungen. Nicht um sie zu ärgern. Sondern die wie eine Gebrauchsanweisung für das Leben unter ihnen und mit dir sind. Damit die Gemeischaft funktioniert.

Dann aber wollen die Menschen ohne dich leben. Sie tun das, was sie für richtig halten. Sie halten sich nicht an deine Anweisungen. Sie suchen und schaffen sich Dinge, in denen sie meinen, Freude, Liebe, Erfüllung und Segen zu finden. Auf ihre Weise. Ohne dich. Du bist ihnen nicht mehr wichtig. Sie interessieren sich nicht mehr für dich. In ihrem Eigensinn tun sie vieles, was dich schmerzt und traurig macht. Du lässt sie. Denn du suchst Freiwillige. Du zwingst niemanden. All ihr Tun führt unter ihnen zu Kriegen, Unmoral und zu viel Leid und Elend. Auch in dem Rest der Schöpfung. Deine Erde und die Menschen auf ihr gehen kaputt. In diesem gottlosen Zustand kannst du keine Gemeinschaft mehr mit ihnen haben.

Doch du bist gnädig.

Du schickst immer wieder Menschen zu ihnen. Diese sollen sie auf dich aufmerksam machen und ihnen auch die Konsequenzen ihres Handelns aufzeigen. Obwohl sie dich eigentlich schon in all dem Geschaffenen erkennen könnten und tief in ihrem Inneren eigentlich wissen, dass es dich gibt, wendest du dich ihnen immer wieder persönlich zu. Aber auf die Gesandten hören sie nicht. Auch nicht auf die Schöpfung. Und auch nicht auf ihr Gewissen. Auch die Konsequenzen ihres Handelns interessiert sie nicht. Du überlässt sie ihnen nun quasi selbst.

Doch du bist gnädig. Du müsstest sie eigentlich alle vernichten. Sie müssten eigentlich alle sterben, weil sie ohne und gegen dich leben. Das möchtest du aber nicht. Du liebst sie nämlich. Und zwar alle. Egal was sie tun. Egal wie sie zu dir stehen. Egal was sie über dich denken und sagen. Deine Liebe zu ihnen ist groß, sehr groß. Sie ist bedingungslos. Du willst doch mit ihnen leben. Du willst doch nur das Beste für sie… Doch was machst du jetzt bloß? Du stehst in einem Spannungsfeld. Einerseits müssten sie sterben. Andererseits liebst du sie.

Dann kommt dir die Idee.

Du könntest einen Stellvertreter sterben lassen, damit sie selbst nicht allesamt weggerafft werden müssen. Wie gnädig du doch bist!!

Doch wer oder was kann das sein? Derjenige müsste deine Anweisungen vollkommen erfüllen. Es müsste jemand sein, der unschuldig stirbt. Zu unrecht. Der ihre Verantwortung zu seiner eigenen Macht. Doch auf deiner Erde wirst du nicht fündig. „Sie sind allesamt verderbt und untauglich. Da ist keiner der Gutes tut, nicht mal einer.“

Doch du bist gnädig. Und dann kommt dir einer in den Sinn: dein eigener Sohn. Dein Sohn?? Ja, denn du liebst die Menschen und willst sie retten. Du schickst ihn auf deine Erde. Er lebt den Menschen die Gemeinschaft mit dir vor. Er erfüllt deine Anweisungen vollkommen. Lebt ihnen die Vorzüge und den Segen vor. Er tut viele wunderbare und übernatürliche Dinge. Du hast große Freude an ihm. Diese Freude hättest du gerne auch mit deinen Menschen. Aber sie lehnen ihn ab. Sie halten ihn für einen Spinner. Sie töten ihn schließlich – deinen eigenen, geliebten Sohn. Du lässt es zu; und er: er lässt es ebenfalls zu. Als dein Sohn hätte er es ja verhindern können, und du sowieso. Aber er will sterben. Er stirbt für die Menschen. Stellvertretend. Stirbt ihren Tod. Erduldet ihr Gericht. Erduldet deinen Zorn.

Als Beweis, dass du seinen stellvertretenden Tod anerkennst, erweckst du ihn aus den Toten. Er zeigt sich daraufhin vielen Menschen, beweist, dass er lebt.

Nun erzählt er wieder von dir.

Er lädt die Menschen ein. Denn nun haben sie wieder die Möglichkeit in Gemeinschaft mit dir zu kommen, wenn sie nur für sich persönlich annehmen würden, dass dein Sohn für sie gestorben ist. Ein paar Menschen folgen ihm. Sie unterstützen ihn. Dann geht dein Sohn zu dir zurück. Dein geliebter Sohn. Er ist wieder bei dir.

Und was tun die Menschen? Die meisten wollen immer noch nichts von dir. Sie lehnen dich und deinen Sohn weiterhin ab. Du redest auf viele Weise zu ihnen. Mal sanft und mal härter. Einige wenige aber leben mit dir. Sie genießen die Gemeinschaft. Sie leben für dich. Sie erfahren wirkliche Freude. Liebe. Erfüllung. Segen. Und das im Überfluss.

Ende der Gnade

Du hast deiner Gnadenzeit mit den Menschen ein Ende gesetzt. Zum Ende hin versuchst du noch mal viele zu erreichen. Du hast Geduld. Du bist gnädig. Du redest aber auch immer mal wieder hart zu ihnen, durch Katastrophen, durch Not und Leid. Damit sie dich endlich hören. Deine Liebe erfahren. Du hast es ihnen sogar schon tausende Jahre vorher schriftlich angekündigt, was du jetzt tust und was passiert.

Wenn ihr aber von Kriegen und Empörungen hören werdet, so erschreckt nicht! Denn dies muss vorher geschehen... Dann sprach er zu ihnen: Es wird sich Nation gegen Nation erheben und Königreich gegen Königreich; und es werden große Erdbeben sein und an verschiedenen Orten Hungersnöte und Seuchen; auch Schrecknisse und große Zeichen vom Himmel wird es geben. Lukas 21,9-11

Damit sie dich hören. Damit sie zu dir umkehren. Damit sie nicht die schrecklichen Konsequenzen ihres Handels erleiden. Und das für immer. Ewig. Getrennt von dir. Sondern, damit sie deine unendliche Liebe erfahren. Und das für immer. Ewig. Ganz nah bei dir. Wie gnädig du doch bist!!

Vielleicht ...

sind dir diese Gedanken eine kleine Hilfe bei der Beantwortung der Ausgangsfrage, warum Gott all das Schreckliche in der Welt zulässt?! Diese Gedanken sind übrigens nicht frei erfunden, sondern kannst du nachlesen in der Bibel. In Gottes Wort an seine Menschen.

Schuld an allem ist nicht Gott, sondern der Mensch. Wir, die wir ohne ihn leben. Ihn aus unserem Leben verbannen. Unser Leben selbst bestimmen wollen.Gott lässt und die Freiheit. Und er lässt uns auch oftmals schon die Folgen dieses Eigenwillens hier auf der Erde spüren. Und schickt uns gewisse Gerichte.

Wenn du nachts mit dem Auto auf einer dunklen Straße unterwegs bist, plötzlich das Scheinwerferlicht ausschaltest und du einen Unfall machst, wirst du wohl kaum den Hersteller des Autos verklagen können. Die Benutzung der Beleuchtung lernt man spätestens in der Fahrschule und auch die Hersteller weisen darauf hin. Deswegen können wir genauso wenig Gott die Schuld für unsere Probleme zuschieben.

Damit sei keineswegs gesagt, dass jedes individuelle Leid und jede Not auf persönliche Ursachen zurückzuführen ist. Das kann vielleicht mal der Fall sein. Ist aber absolut nicht die Regel. Gott allein weiß das.

„Oder jene achtzehn, auf die der Turm in Siloah fiel und sie tötete; meint ihr, dass sie vor allen Menschen, die in Jerusalem wohnen, Schuldner waren? Nein, sage ich euch, sondern wenn ihr nicht umkehrt, werdet ihr alle ebenso umkommen. “ Lukas 13,4

Wer ist schuld?

Nein, sondern das Leid ansich ist die Folge des Ungehorsams des Menschen ansich gegen Gott. Die Auflehnung der Menschheit gegen Gott hat Not und Leid zur Folge. Für den, der sich gegen Gott entscheidet für immer. Für den, der sich in diesem Leben für Gott entscheidet, nur auf dieser Erde.

„Darum, wie durch einen Menschen die Sünde in die Welt gekommen ist und durch die Sünde der Tod und so der Tod zu allen Menschen durchgedrungen ist, weil sie alle gesündigt haben“ Römer 5,12

„Darum hat Gott sie dahingegeben in den Begierden ihrer Herzen in die Unreinheit, ihre Leiber untereinander zu schänden.“ Römer 1,24

Gott liebt uns

Doch Gott möchte uns eigentlich diese Not ersparen. Da er uns liebt. Manchmal müssen wir hier auf der Erde Leid erfahren. Und oftmals kommen viele unschuldige Menschen dabei um. Warum auch immer. Gott weiß es. Gerade dann dürfen wir aber wissen, dass wir Gott nicht egal sind. Und auch nicht die Menschen, die dabei umgekommen sind. Wir dürfen wissen, dass er uns liebt. Wir dürfen sicher sein, dass er einen Plan mit uns hat, auch mit dem Leid und auch damit, dass oft so viele Unschuldige umkommen. Wir dürfen uns geborgen wissen in Gottes Händen. Dürfen seine Nähe, seinen Frieden und seine Ruhe spüren und genießen.

„Eingehüllt in die schützenden Hände Gottes sind wir geborgen.“ Ernst Ferstl

Ruhe & Frieden

Kannst du diese Ruhe und den Frieden, diese Gelassenheit in Gott in deinem Leben schon spüren? Noch ist diese Gnadenzeit da. Greif zu. Wie das konkret geht, erfährst du hier.

„Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen einzigartigen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe.“ Johannes 3,16

„Nahe ist der HERR denen, die zerbrochenen Herzens sind, und die zerschlagenen Geistes sind, rettet er.“ Psalm 34,18

„Denn ich kenne ja die Gedanken, die ich über euch denke, spricht der HERR, Gedanken des Friedens und nicht zum Unheil, um euch Zukunft und Hoffnung zu gewähren.“ Jeremia 29,11